Frühjahrsputz… Raum machen für Neues

Die Sonne strahlt am Himmel, und der kalte Ostwind hat sich wenigstens soweit gelegt, dass man jetzt (endlich!) die Veilchen riecht… Zeit für einen Frühjahrsputz der etwas anderen Art!

Putzen ist ja, ebenso wie das unweigerlich dazugehörende Aufräumen, eigentlich nur eins: Unerwünschtes aus dem Haus bringen.

Im Fall des Frühjahrsputzes ist dieses „Unerwünschte“ Staub oder anderweitige Ablagerungen, die wir irgendwie doch lieber aus unserem Leben entfernen möchten. Und wenn du diese Dinge losgeworden bist, dann fühlt sich die Welt gleich viel besser an.

Ganz ähnlich ist es auch bei einem Frühjahrsputz im übertragenen Sinne:

Wenn du Unerwünschtes oder nicht mehr Benötigtes aus deinem Leben entfernst, dann fühlt sich die ganze Welt gleich viel leichter und beschwingter an. Frühlingshaft eben…

Vielleicht weißt du selbst schon ganz genau, welche Dinge du schon seit langem „aufräumen“ oder „durchputzen“ wolltest. Vielleicht hast du aber auch nur das ganz generelle Gefühl, dass sich irgendwo etwas ändern muss. Für diesen Fall sind hier ein paar Ideen für Dinge, bei denen du mit deinem etwas anderen Frühjahrsputz anfangen könntest:

  • dein Adressbuch (Gibt es Menschen, von denen du dich schon lange „trennen“ wolltest?)
  • deine Online-Accounts und Social Media-Konten (Brauchst du wirklich zwei Twitter-Accounts? Liest du ernsthaft noch alle Foren, bei denen du dich irgendwann mal angemeldet hast?)
  • der Stapel mit ungelesenen Zeitschriften (Wirst du die wirklich alle irgendwann mal noch lesen? Vielleicht sind manche davon ja so oder so nicht mehr aktuell?)
  • Ideen für tolle Projekte (Manche davon passen vielleicht gar nicht mehr zu dir. Oder sie sind dann doch nicht so wichtig. Und manches ist, im Rückblick gesehen, auch einfach doch keine so wirklich gute Idee. Trenne dich also großzügig, von deinen Ideen, Unterlagen, Materialsammlungen und auch von allen Domains, die du dafür vielleicht reserviert hast!)
  • Uralte Unterlagen (Egal ob der Mietvertrag deiner ersten Studentenbude oder die Steuerunterlagen von vor 15 Jahren. Wenn du nicht gesetzlich dazu verpflichtet bist, es aufzuheben, wirst du diese ganz alten Papiere vermutlich nie mehr benötigen.)
  • Elektrogeräte (Den alten CD-Spieler, Tastaturen oder den Kühlschrank, der „für alle Fälle“ noch im Keller steht. Was nicht mehr funktioniert, kann auf jeden Fall weg. Und was noch intakt ist, findet vielleicht irgendwo anders ein neues Zuhause, wo es gebraucht wird. Jedenfalls müssen all diese Dinge nicht mehr in deinem Keller stehen…)
  • CDs, CD-Roms und DVDs. Und falls du das noch besitzt: Auch Schallplatte, Kassetten, Disketten oder andere Speichermedien jeglicher Art. (Ganz egal ob Daten, Software, Filme oder Musik… Die meisten Datenträger werden nicht besser, wenn du sie lange lagerst. Also lieber gezielt das aufheben, was du WIRKLICH aufheben willst – das aber gegebenenfalls regelmäßig sichern bzw. auf neue Speichermedien umkopieren. Der Rest kann dafür weg.)

Manchmal muss man einfach ein paar alte Sachen loswerden, damit im Leben wieder Platz für Neues ist!

Wichtig ist deshalb auch nicht so sehr, wo du anfängst oder wieviel du schaffst, sondern dass du es einfach tust. Und zwar am besten gleich heute. In diesem Sinne: Frohes Aus- und Aufräumen!

Und falls irgendwo in deiner Nähe Veilchen blühen, dann vergiss nicht, heute mal dort vorbeizugehen und tief Luft zu holen… 🙂

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