Erfolg durch das „richtige“ Selbstbild?

Manche Bücher lege ich nach dem Lesen zur Seite, reibe mir verwundert die Augen und frage mich: War mir das nicht alles vorher schon klar?

Bei genauerem Nachdenken stellt sich dann aber manchmal heraus, dass ich mir diese Dinge genau so doch noch nicht vergegenwärtigt hatte (und sie ganz sicher auch nicht konsequent in meinem Leben umgesetzt habe). Aber die Erkenntnisse aus diesen Büchern sind eben so einleuchtend und überzeugend, dass es mir so vorkommt, als ob ich das alles immer schon gewusst hätte.

Solch einen „Ja klar doch!“-Moment hatte ich auch bei der Lektüre von Carol Dwecks „Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt“.* Weiterlesen Erfolg durch das „richtige“ Selbstbild?

Irgendwo zwischen begeistert und aufgeregt…

Gestern Nacht habe ich eine Entscheidung getroffen, und seither bin ich total begeistert… und ein bisschen aufgeregt. Warum das so ist, erzähle ich dir gleich!

In den letzten Wochen habe ich ja viel über Entscheidungen geschrieben, die du für dein Leben triffst: Über die kleinen Entscheidungen, die deine Lebensqualität im Alltag ausmachen. Wie du herausfinden kannst, was du wirklich willst. Und warum diese Frage eigentlich falsch gestellt ist.

(Falls du diese Texte verpasst hast, kannst du sie hier noch mal Nachlesen.)

Wichtige Entscheidungen für das eigene Leben zu treffen… Irgendwie ist das eine Sache, die den meisten Menschen schwer fällt.

Und damit meine ich nicht die vielen kleinen Alltagsentscheidungen („Nehme ich Pizza oder Pasta beim Italiener?“), obwohl selbst die manchmal schon eine echte Herausforderung sein können… 😉

Nein, es geht um die großen, richtungsweisenden Entscheidungen in deinem Leben.

In meinem eigenen Freundeskreis gibt es zwei Menschen, die gerade in den letzten Wochen wieder mit solch einer Entscheidung gerungen haben. Beides sind gute Freunde, die mir sehr am Herzen liegen. Und ich habe sie nach Kräften dabei unterstützt – bis ich irgendwann vor ein paar Wochen eine Eingebung hatte:

Schließlich habe ich selbst in meinem Leben schon einiges darüber gelernt, solche Entscheidungen zu treffen. Ich habe schon einige Male die Richtung gewechselt, mutige Schritte getan (und keinen davon bereut), und ich bin immer besser darin geworden, die Alternativen zu sehen, die für mich passen.

Dabei habe ich gelernt, dass es einfach bestimmte Strategien gibt, die bei schwierigen Entscheidungen helfen. Ganz egal, worum es geht.

Und so wie meinen beiden Freunden geht es ganz bestimmt auch noch vielen anderen Menschen. Vielleicht stehst auch du gerade vor einer schweren Entscheidung? Oder du bist einfach unzufrieden mit deinem Leben und würdest gerne etwas verändern, weißt aber noch nicht einmal so recht was?

Deshalb habe ich vor ein paar Wochen damit begonnen, meine besten (und erprobten) Strategien zur Entscheidungsfindung und zum Finden deines eigenen Weges aufzuschreiben. Damit nicht nur meine Freunde davon profitieren können, sondern auch du.

Und am Freitag war es dann soweit: Ich habe eine erste Fassung meines Textes an meine „Testleser“ geschickt.

Die Rückmeldungen, die ich gestern Abend erhalten habe, waren positiv… Genauer gesagt waren sie so positiv, dass ich mich nach kurzem Zögern dazu entschieden habe, diese Entscheidungshilfe tatsächlich auch zu veröffentlichen.

Das alleine ist schon aufregend genug, aber… wenn alles glatt läuft, werde ich das sogar noch vor Weihnachten hinkriegen!

Und das ist doch wirklich ein Grund, stolz und aufgeregt zu sein, oder? Schließlich bringt man nicht alle Tage etwas in die Welt, das einem so am Herzen liegt. 🙂

Ich werde dich jedenfalls auf dem Laufenden halten!

Aber bis es soweit ist, habe ich noch eine Bitte: Der Text ist fast fertig, aber noch kann ich Dinge hinzufügen.

Wenn du selbst gerade mit einer schweren Entscheidung ringst… oder wenn du einfach mit irgendeinem Bereich deines Lebens unzufrieden bist und noch nicht einmal sicher weißt, was deine Alternativen überhaupt sein könnten…

… dann schreib mir doch bitte eine kurze Email. Erzähl mir, worum es geht, und vor allem: Warum dir das so schwer fällt, und welche Art von Hilfe du dir erhoffen würdest.

Bitte schick mir deine Email möglichst heute noch, damit ich sie noch berücksichtigen kann!

Ich freue mich auf deine Antwort,

Regine

P.S.: Du kannst mir deine Antwort auch direkt hier in einem Kommentar zukommen lassen, aber dann ist sie natürlich nicht vertraulich. Wenn du also Persönliches über deine Situation schreiben möchtest, dann am Besten per Email…

Dich selbst im Alltagswahnsinn nicht verlieren

Der alltägliche Wahnsinn: Irgendwo zwischen Job, Familie, Emails, gesunder Ernährung, den Erwartungen Anderer, zwischen Versicherungspost und Arztterminen… irgendwo dazwischen sitzt DU. Und manchmal fühlt es sich so an, als ob du dich inmitten von Chaos und Stress selbst irgendwie verloren hast.

Aber warum ist das so? Und viel wichtiger: Wie schaffst du die Balance zwischen deinem Alltag und dir selbst?

Wie schaffst du die Balance zwischen deinem Alltag und dir selbst?

Neulich habe ich mir hier die Frage gestellt „Was will ich wirklich?“ und dabei auch über „Grundwerte“ geschrieben, die deinem Leben einen roten Faden verleihen können.

Als ich dieses Konzept der Grundwerte für mich entdeckt hatte, war ich zuerst begeistert. Zum ersten Mal konnte ich einigermaßen klar sehen, wo ich als nächstes mit meinem Leben hin will (oder wenigstens, wo ich ganz sicher NICHT hin will. Das ist ja oft noch mehr wert!).

Aber im Lauf der Zeit habe ich für mich festgestellt, dass das Besinnen auf meine eigenen Grundwerte mir eigentlich noch etwas viel Wichtigeres bietet: Weiterlesen Dich selbst im Alltagswahnsinn nicht verlieren

Was will ich wirklich?

Zu wissen, was du wirklich willst im Leben, ist nicht immer einfach – ganz im Gegenteil! Je komplexer und weitreichender die Entscheidungen werden („Soll ich meinen Job hinwerfen und etwas ganz Neues anfangen, oder doch lieber die interne Beförderung annehmen?“; „Ich bin in meiner Beziehung nicht mehr glücklich, was soll ich tun?“), desto schwerer fallen sie uns.

Zudem gibt es meist mehr Optionen, als wir eigentlich dachten. Oft hilft es bei einer schwierigen Entscheidung ganz enorm, wenn du noch weitere oder differenziertere Möglichkeiten hast. Aber manchmal bringt es auch einfach nur mehr Verwirrung.

Und am Ende lassen sich solche schwierigen Entscheidungen oft auf eine nicht weniger schwierige Frage reduzieren:

Was will ich eigentlich wirklich?

Denn wenn du weißt, was du wirklich vom Leben willst, dann ist in aller Regel auch klar, in welche Richtung du als nächstes gehen musst. Ist doch klar, oder? Weiterlesen Was will ich wirklich?

Die richtige Frage stellen

Mensch Sternenhimmel - Dino Reichmuth

„Was will ich wirklich im Leben?“, das scheint so eine grundlegende menschliche Frage zu sein, die sich viele von uns stellen.

Und leider ist es gar nicht so einfach, darauf eine zufriedenstellende Antwort zu finden.

Aber schon mit der gestellten Frage verändert sich die Perspektive und wir erhalten ganz andere Antworten. Frag dich doch heute mal nicht „Was will ich wirklich?“, sondern „Wer bin ich? Wer will ich sein?“


Foto: Dino Reichmuth

Warum „Work-Life-Balance“ der falsche Ansatz ist

Gestern hat Mark Sisson auf seinem (sehr empfehlenswerten) englischen Blog „Mark’s Daily Apple“ einen Artikel veröffentlicht, der meiner Ansicht nach den Nagel auf den Kopf trifft:

In Why Grok Didn’t Have Work-Life Balance and Neither Will You beschreibt Mark unsere Sehnsucht nach einer besseren „Work-Life-Balance“, nach weniger Stress und einem erfüllteren Leben. Er erklärt auch sehr treffend, warum besseres und effektiveres Zeitmanagement uns hierbei nur zu einem gewissen Grad hilft — und ab einem gewissen Punkt sogar eher mehr Stress in unser Leben bringt, als es uns nimmt.

Worum es uns aber eigentlich geht ist nicht, unser Leben immer noch effektiver und noch enger getaktet zu managen, sondern, in Marks eigenen Worten:

We want life balance in the sense that we want a chance to naturally, unhurriedly experience all the good of life: family connection, socialization, exercise, hobbies, leisure, creativity, rest, self-care and career.

dt.: Wir möchten Lebensbalance in dem Sinn, dass wir eine Chance möchten, alles Gute im Leben auf natürliche und gelassene Weise zu erfahren: Familienverbindungen, Sozialisierung, Bewegung, Hobbies, Freizeit, Kreativität, Ruhepausen, Fürsorge für uns selbst und Karriere.

(Mark Sisson, Mark’s Daily Apple)

Und dann stellt er die wirklich entscheidende Frage: Weiterlesen Warum „Work-Life-Balance“ der falsche Ansatz ist